Sage der Feuerteufel:

Es war einst im Jahre 1803, ein sonniger Spätherbsttag in der kleinen Stadt Tuttlingen. Um die Mittagszeit schrillten ohne Vorwarnung die Sturmglocken. Es qualmte und brannte lichterloh neben dem Unteren Tor im Hause des Kaufmanns. Es zog ein starker Nordostwind auf und trug die Funken durch die Stadt. Es ritten mit Eile die Feuerreiter davon um Hilfe zu holen, doch nach kurzer Zeit und mit großem Krach stürzte der Turm hinunter auf die Groß Bruck. Der einzige Fluchtweg aus der Stadt war versperrt. Fast die ganze Stadt brannte in einem Höllen-Sturm nieder. Die Bürger verloren Ihr hab und gut und auch die meisten Ihr Leben in den Flammen. Nach knapp 200-Jahren hielten es die wütenden Bürger, die in den Flammen Ihr Leben ließen nicht mehr aus. Sie erwachen jedes Jahr zwischen Dreikönige und Aschermittwoch aus Ihren Gräbern und lassen Ihre Wut an unschuldigen Mitbürgern aus. Man nennt Sie auch heute noch „die höllischen Feuerteufel aus TUTTLINGEN“.

Also habt Angst vor Ihnen und erinnert Euch an Tuttlingen und das Jahr 1803!

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