(Schwäbische Zeitung - Erschienen: 15.02.2012 16:45)

In Durchhausen gibt es Schnuppernarren

Interessenten können den Umzug aus der Narrenperspektive erleben

Während es bei manchen traditionellen Narrenzünften für Interessierte nahezu unmöglich ist, mal in ein Häs zu schlüpfen und an einem Umzug teilzunehmen, bieten die Lupfenhansele Durchhausen genau dies an.

„Welches Kind möchte mal als Lupfenhansele am Umzug in Durchhausen mitlaufen?“ fragt die Narrenzunft in einer Pressemitteilung. „Wir haben noch einige Verleihhäser übrig und bieten allen Interessenten an, in diesem Jahr als Schnupperhästräger teilzunehmen.“ Möglichkeit, sich zu melden gibt es noch bis zum Freitag, 17. Februar.

Der Umzug ist dann am Montag, 21. Februar, ab 14 Uhr. Wie die Lupfenhansele verraten, nehmen an diesem Umzug rund 700 Maskenträger auf nah und fern teil, und wenn es Anmeldungen gibt, haben dann eine Reihe von Neugierigen die Möglichkeit, diesen Umzug mal aus einer ganz neuen Perspektive mit zu erleben, nämlich hinter einer Lupfenhansele-Maske.

Die Besetzung des Umzugs ist beeindruckend: Zu den Teilnehmern gehören die Scheckengarde, der Fanfarenzug Durchhausen, der Kindergarten, die Fruchtkastengeister, die Höllischen Feuerteufel aus Tuttlingen, die Lupfengoaschder aus Talheim, die Guggenmusik Nausstragger, die Seltenbachgeister Tuttlingen, die Damengymnastik Durchhausen, die Garde Lorcher-Fasnetsgesellschaft, die Fetza-Hexa-Lorcher-Fasnetsgesellschaft, die Narrenzunft Weigheim, die Herrenberger Däles Deifl, die Hohbarrer-Deifel Saverne, die Freie Narrenzunft Haugstett, die Fasnetfreunde Denkingen, die Waldburghexen vom Wildenstein, die Lehr-Hexen aus Niedereschach, die Lombergtrolls Gunningen, die Goaschder Musig, die Lindenmännle Aldingen mit dem Kräuterweible, die Feuerwehr Durchhausen, die Körschtaler Höllenwächter, die Gaugerhexen Trossinen, der Spielmannszug Singen und die Lupfenhansele Durchhausen.

 


Wochenblatt 26.01.2012

 Kischtämännle ist bereit

Einer glückseligen Fasnet steht in der Kreisstadt nichts im Wege: Die Narrenzunft Honberger hat wieder ein reichliches Programm vorgestellt.

TUTTLINGEN – Das Kischtämännle ist aufgeweckt worden, am kommenden Samstag wird es abgeholt und mit Fackeln zur IKG-Aula gebracht. Dort wird ab 20.11 Uhr ihm zu Ehren der „Kischtämännleball“ abgehalten – bei freiem Eintritt.

Mit dabei sind: Der Handwerksbursch Kannitverstan, Brauchtumsgruppe NV Honberger, Duddler-Musigg, die Höllischen Feuerteufel aus Tuttlingen, Fanfarenzug Ostrach, Gomaringer Wiesaz-Lomba, Furchenrutscher Rechberghausen, Lombakabell Dettenhausen, Narrenzunft Deilingen-Delkhofen, Fanfarenzug Blau-Weiß Singen, Narrenverein Seitingen-Oberflacht, Wueti-Weiber vo Duttlinge sowie die Fidelen Stammtischler; zum Tanz spielt „Two 4 You“.

Die Veranstaltung ist ein „Fairfest“ 

Die Hoch-Tage der Fasnet beginnen am Schmotzigen Donnerstag, 16. Februar. Schon um 6 Uhr setzt sich der Hemdglonkerumzug am Autobahnhof in Bewegung. Um 10 Uhr beginnt die alkohol- und nikotinfreie Jugend-Disco in der IKG-Aula. Um 12 Uhr wird dann das Rathaus befreit. Um 19 Uhr wird auf dem Marktplatz der Narrenbaum gesetzt. Die Senioren bekommen dann am Freitagnachmittag ab 15 Uhr in der IKG-Aula ihre Fasnet mit närrischem Programm. Am Samstag ist ab 9 Uhr eine Messe, die Dekan Matthias Koschar nicht nur für Narren hält; die Duddler Musigg spielt. Der große Umzug mit 1700 Narren aus 60 Gruppen beginnt um 14 Uhr mit der Strecke König-, Untere Haupt-, Weimar-, Olga- und Bahnhofstraße bis zum Marktplatz. An mehreren Stellen wird ein Kommentator sein, auch beim WOCHENBLATT. Anschließend ist Party auf dem Marktplatz. Am Abend ist dann der Fasnetsball in der Stadthalle mit der „Show Men Band“; Vorverkauf ist in der Ticketbox. Die Vereinsfasnet am Montag ab 20.11 Uhr im Gemeindehaus St. Josef ist für alle Interessierten offen. Der Kinderumzug am Dienstag beginnt am „Ihr Platz“ in der Bahnhofstraße und führt zur Stadthalle, wo die Kinderfasnet ist. Um 18 Uhr wird dann schließlich der Narrenbaum gefällt und das Kischtämännle zum Honberg verabschiedet.


 

(Schwäbiche Zeitung - Erschienen: 18.01.2012 16:20)

Zunft verhext die Nacht

Funkenhexen organisieren einen Nachtumzug

Spaichingen / pm Um ihrem 20-jährigen Bestehen einen würdigen Rahmen zu geben, stellen die Funkenhexen Spaichingen am kommenden Samstag, 21. Januar, einen Nachtumzug auf der Hauptstraße mit 36 Zünften. auf die Beine. Los geht der Umzug um 19.11 Uhr.

Anschließend wird in der Stadthalle der runde Geburtstag mit einem Zunftball und in der „Alten Halle“ mit einer Hexedico weiter gefeiert. Zum Programm gehören Guggenmusiken, Tänze, eine Live-Band in der Stadthalle und ein DJ in der „Alten Halle“ Der Eintritt in die Halle kostet fünf Euro.

Zu den teilnehmenden Zünften gehören neben den Funkenhexten unter anderem die Guggenmusik Krawalla Guggis, die Primtalteufel, die Deichelmaus Zunft, die Sonnenhansele aus Trossingen, die Kohlhaldaweible aus Balgheim, die Guggenmusik Bächles Hupfer Spoachingen, die Narrenfreunde Aldingen, die Büchele Kräuterhexen Tuttlingen, die Narrenzunft Gosheim und die Höllischen Feuerteufel aus Tuttlingen.


 

Südkurier 20.02.2012

Wutöschingen - Wikinger und Hexen erobern Straßen

Bunter Umzug durch Wutöschingen: Kinder begeistern mit originellen Kostümen

Die Umzugsstrecke in Wutöschingen hat sich bewährt. Und kam bei allen teilnehmenden Gruppen gut an. Voraus der Musikverein, der mit dem Narrenmarsch die richtige Stimmung einblies. Die Narrenzunft „Frösche“ mit ihrer Fußgruppe und dem Wagen mit den Zunfträten folgten.

Der Kindergarten Wutöschingen als „Wikinger“ verkleidet, die Degernauer Kinder als „Indianer“ hatten den Applaus verdient. Nach den Ofteringer Mexikaner hatten die Gwaagen Schwerzen mit dem Musikverein ihre Formationen eingenommen. Nach der Trommlergarde hatte die NZ Wetzikon, CH, ihre Präsenz gezeigt. Die Ur-Hexen Riedöschingen, die Höllischen Feuerteufel aus Tuttlingen, wurden von der Guggenmusik „Bockers“ begleitet. Gern gesehen sind die Bernauer „Schnidesel“ und die Kapellenberg-Düfel.

Aus der Baar sind zum ersten Mal die Kürnach Hexen, D'Wälderhäx und Wollhansele aus Tuttlingen aufgetreten. Mit flotter Musik haben aus Schliengen-Mauchen die „Burgender-Rätzer“ und die „Prärie-Hüüler“ aus Weilheim für den gelungenen Abschluss eines Umzuges gesorgt. Die Ansage zur Begleitung hatten Michaela Rheiner bei der VOBA und Conny Schlegel aus der Trotte übernommen. Im Anschluss wurde in der Alemannenhalle weiter den Musikdarbietungen gelauscht.